Gunter Pauli (geb. 1956)


hat sich als Autor und Unternehmer einen Namen gemacht. Als Präsident der Studentenverbindung AISEC lernte er 1978 Aurelio Peccei kennen, den Gründer und damaligen Präsidenten des Club of Rome, und folgte dessen Einladung zum Jahrestreffen des Clubs 1979 in Salzburg. Aurelio Peccei wurde sein Mentor und vertraute ihm die Entwicklung des Jugendprogramms des Clubs an, des damaligen Forum Humanum.

1984 wurde Gunter Pauli von Dr. Bruno Kreisky eingeladen als Mitglied der Bruno Kreisky Kommission für Beschäftigung in Europa.

1991 organisierte Pauli ein sehr erfolgreiches Mozartjahr in Belgien und Japan und wurde dafür mit der Goldenen Medaille des Landes Salzburg ausgezeichnet.

Im Laufe der Zeit etablierte Gunter Pauli mehrere Unternehmen, lebte in Frankreich, Schweden, den USA und Japan und war weltweit aktiv. 1994 initiierte er mit Unterstützung der Regierung Japans die Zero Emissions Research Initiative an der UNU (Tokyo). Er entwickelte ein Geschäftsmodell das mit weniger Abfall und Emissionen arbeitet und schließlich zum Standard in Japan wurde. Die theoretischen Überlegungen, unterstützt von fast einhundert Professoren, wurden später um Pilotprojekte ergänzt, die die Brauchbarkeit jedes einzelnen Vorschlags demonstrierten.

In den letzten 4 Jahren konzentrierte Gunter Pauli sich auf die Identifikation von Innovationen, die das vorherrschende wirtschaftliche Geschäftsmodell ändern könnten. Durch eine Vielzahl unternehmerischer Initiativen könnten wir über die nächsten 10 Jahre ein neues ökonomische Makromodell entwickeln, das Arbeitsplätze schafft, soziales Kapital aufbaut und Wirtschaft und Gesellschaft in Richtung Nachhaltigkeit lenkt.
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